Thema
Psychologische Beratung rund um Konsum
Wenn etwas mehr Raum einnimmt, als dir lieb ist. Hier findest du Psycholog:innen, die über Konsum sprechen, ohne dass jemand vorher ein Urteil gefällt hat.
5 Psycholog:innen arbeiten zu diesem Thema
Die Reihenfolge wechselt bei jedem Aufruf. Es gibt kein Ranking und keine Bewertung, du entscheidest selbst, wen du ansprichst. So sortiert Metanovia
Jonah Bojer
Psychologe (M.Sc.) · 4 Jahre Erfahrung
Ich bin klinischer Psychologe in fortgeschrittener Weiterbildung zum systemischen Psychotherapeuten. Dabei ist mein Arbeitsansatz geprägt von meinem auf Kognitive Verhaltenstherapie ausgelegten Masterstudium in klinischer Psychologie und meiner Ausbildung zum systemischen Psychotherapeuten, die ich seit 3 Jahren verfolge. Meine Erfahrungen in der ambulanten Rehabilitation von suchterkrankten Menschen, dem stationären Begleiten von PatientInnen in einer Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik, sowie 900 online Beratungssitzungen im letzten Jahr erlauben mir mich auf verschiedenste Menschen in unterschiedlichen Settings und Lebenssituationen einlassen zu können und haben meinen Arbeitsansatz in den letzten Jahren immer wieder um neue Facetten ergänzt. Ich freue mich darauf mit Ihnen zusammenzuarbeiten.
Martin Schniertshauer
Psychologe (M.Sc.)
Ich bin Martin Schniertshauer, Psychologe (M.Sc.) & Fachpsychologe für Notfallpsychologie (BDP). Ich begleite Menschen, die sich in belastenden oder unübersichtlichen Lebenssituationen befinden. Manchmal geraten wir in Phasen, in denen Stress, Zweifel oder äußere Anforderungen überhandnehmen. Dann kann ein klarer Blick von außen den entscheidenden Unterschied machen. Meine Arbeit verbindet fundiertes psychologisches Wissen mit einer ruhigen, strukturierten Herangehensweise. Gemeinsam analysieren wir, was gerade belastet, welche Gedanken oder Erwartungen Druck erzeugen und welche Veränderungen möglich und sinnvoll sind. Schwerpunkte meiner Beratung sind u. a.: - Stressbewältigung und Umgang mit Belastung - berufliche Herausforderungen, Konflikte und Rollenstress - persönliche Krisen oder Umbruchsituationen - Klärung von Entscheidungen und Prioritäten - Umgang mit Selbstzweifeln, Unsicherheiten oder Grübeln - Stärkung der eigenen Ressourcen und Resilienz - Stabilisierung und Begleitung nach belastenden Erfahrungen wie Traumatisierung, Krisensituationen oder emotionaler Überforderung Ich lege Wert darauf, dass Sie konkrete, alltagstaugliche Strategien an die Hand bekommen, die Ihnen wirklich weiterhelfen – nicht nur theoretische Modelle. Jede Sitzung ist individuell auf Sie abgestimmt und orientiert sich an Ihren Zielen, nicht an starren Programmen. In einem geschützten Rahmen können Sie offen über das sprechen, was Sie beschäftigt. Gemeinsam erarbeiten wir Wege, wie Sie wieder mehr Klarheit gewinnen, Belastungen reduzieren und Ihr Leben so gestalten können, dass es sich stimmiger und leichter anfühlt. Wenn Sie in einer Situation sind, in der Sie Unterstützung, Orientierung oder neue Perspektiven brauchen, begleite ich Sie gerne auf diesem Weg.
Sokhna Dieng
Psychologin (M.Sc.) · 6 Jahre Erfahrung
Tessa Beets
Psychologin · 6 Jahre Erfahrung
Ich bin klinische Psychologin (M.A.) und befinde mich in fortgeschrittener Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin mit tiefenpsychologisch fundiertem und psychoanalytischem Schwerpunkt. Zusätzlich bin ich systemische Coachin und bringe durch meinen Bachelor in Wirtschaftspsychologie auch einen besonderen Blick für berufliche Themen und Belastungen mit. Berufliche Erfahrung habe ich im psychosomatischen, psychiatrischen, sozialen und suchtbezogenen Bereich gesammelt und dabei Menschen mit sehr unterschiedlichen Belastungen und Lebensgeschichten begleitet. Vielleicht befinden Sie sich gerade in einer schwierigen Lebensphase, fühlen sich erschöpft oder verunsichert oder merken, dass Sie trotz guter Vorsätze immer wieder in vertrauten Mustern feststecken. In der Beratung können wir gemeinsam sortieren, was Sie beschäftigt, Zusammenhänge besser verstehen und neue Perspektiven entwickeln.
Daniel Knoll
Psychologe (M.Sc.) · 3 Jahre Erfahrung
Die menschliche Psyche fasziniert mich, seit ich das erste Mal versucht habe, sie zu verstehen — und je länger ich arbeite, desto größer wird meine Ehrfurcht davor. Unsere Wissenschaft beschreibt vieles, aber sie beschreibt nie alles. Kein Modell fasst einen Menschen. Genau das prägt meine Arbeit: Ich sortiere niemanden ein, ich versuche zu verstehen — warum ein Mensch geworden ist, wie er ist. Nicht als Etikett, sondern als Geschichte, die Sinn ergibt, sobald man sie kennt. Ich glaube nicht an kaputte Menschen. Ich bin überzeugt, dass jeder Mensch im richtigen Raum alles mitbringt, um selbst zu wachsen. Diesen Raum zu schaffen ist meine Arbeit.
Unsicher, wer davon passt?
Der Wegweiser stellt dir ein paar Fragen und zeigt dir danach die Profile, die zu deinen Angaben passen. Er entscheidet nichts für dich, die Auswahl bleibt deine.
Zum WegweiserWoran du es merken kannst
- Ich habe mir vorgenommen, weniger zu machen, und es dann doch wieder gemacht.
- Ich rechne im Kopf mit, wie viel es war, und rede mit niemandem darüber.
- Ohne komme ich abends nicht runter.
- Andere haben etwas gesagt, und ich habe abgewiegelt.
- Ich weiß nicht, ob das schon ein Problem ist, und die Frage geht nicht weg.
Das ist kein Test und keine Diagnose, sondern eine Orientierung. Ein Gespräch ist auch dann sinnvoll, wenn nichts davon genau passt.
Was in der Beratung passiert
Über Konsum zu sprechen ist schwer, weil sofort mitschwingt, was daraus folgen könnte. Deshalb beginnt Beratung nicht mit einem Ziel, das jemand für dich festgelegt hat. Sie beginnt bei der Frage, welche Rolle das Ganze in deinem Leben spielt und was es dir gerade abnimmt.
Von dort aus wird konkret, was du willst. Für manche heißt das weniger, für andere anders, für wieder andere gar nicht mehr. Hat der Körper sich an Alkohol oder Beruhigungsmittel gewöhnt, gehört vor das Reduzieren oder Aufhören ein ärztliches Gespräch, denn der Entzug selbst kann gefährlich werden. Und wenn sich zeigt, dass eine Suchtberatungsstelle oder ärztliche Hilfe der passendere Weg ist, sagt die Psycholog:in das offen und hilft, ihn zu finden.
Was Beratung hier nicht ist
Das ist keine Suchtbehandlung und keine Entzugsbegleitung. Ein körperlicher Entzug, etwa von Alkohol oder Beruhigungsmitteln, kann unbegleitet lebensbedrohlich sein. Setze eine Substanz in dieser Lage nicht auf eigene Faust ab, sondern sprich zuerst mit einer Ärzt:in. Bei Entzugserscheinungen wie starkem Zittern, Verwirrtheit oder Krampfanfällen wähle die 112. Für eine Abhängigkeitserkrankung sind Suchtberatungsstellen, Fachambulanzen und approbierte Behandler:innen zuständig, und viele ihrer Angebote sind kostenfrei.
Häufige Fragen
Muss ich aufhören wollen?
Nein. Auch die Unsicherheit, ob überhaupt etwas geändert werden soll, ist ein guter Anfang.
Erfährt jemand davon?
Psycholog:innen unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht. Die Beratung läuft nicht über deine Krankenkasse, und deine Krankenkasse erfährt nichts davon.
Was, wenn es mehr ist, als Beratung tragen kann?
Dann wird das offen gesagt und du bekommst eine Einordnung, wohin du dich wenden kannst.
In akuten Krisen gibt es sofort Hilfe.
Online-Beratung kann bei vielem entlasten, sie ist aber nicht für akute Notlagen gedacht. Wenn es dir gerade sehr schlecht geht, hol dir bitte sofort Unterstützung, rund um die Uhr und kostenlos.
Telefonseelsorge
0800 111 0 111
0800 111 0 222
kostenlos, rund um die Uhr
Im Notfall
112
Rettungsdienst
