Emotionen
Gefühle benennen nimmt ihnen die Spitze
In Studien zum sogenannten Affect Labeling reagiert das emotionale Alarmsystem im Gehirn schwächer, wenn Menschen ein Gefühl in Worte fassen, statt es nur zu erleben. Schon das Benennen (das ist Angst, das ist Ärger) scheint regulierend zu wirken.
Was das heißt: Du musst ein Gefühl nicht sofort loswerden oder erklären. Es zu benennen ist bereits ein Schritt der Regulation, kein Zeichen von Schwäche.
Lieberman et al. (2007), Putting Feelings Into Words: Affect Labeling Disrupts Amygdala Activity in Response to Affective Stimuli. Studie, DOI 10.1111/j.1467-9280.2007.01916.x

